Carglass® Cologne Triathlon Weekend

Unser Heimspiel, das Carglass Cologne Triathlon Weekend (kurz CCTW), war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg: alle Teammitglieder kamen zusammen, um unser Team-Zelt und den Verpflegungsstand zu betreuen, was uns den inoffiziellen Titel des "lustigsten Verpflegungsstands" bei den Teilnehmern auf der Olympischen und der Sprintdistanz einbrachte. Auch der Anteil der schwarz-orangen Teamoutfits auf der Strecke war extrem hoch und jedes Teammitglied wurde von den Zuschauern gebührend gefeiert.

Wie es unseren Athleten auf der Strecke ergangen ist? Das lest ihr hier:

Am Samstag starteten Peter und Matthias auf der olympischen Distanz. Dabei gilt es 1,5 km zu schwimmen, 40 km Rad zu fahren und 10 km zu laufen.

cctw 2Das Schwimmen verlief für Peter wie geplant und auch das anschließende Radfahren bei recht heftigem Wind und der einen oder anderen Schauer konnte er recht zügig absolviert, so dass Peter nach einem kurzen Wechsel schnell auf die Laufstrecke ging. Leider verpasste Peter am Ende sein gesetztes Ziel von unter 2:30 Stunden knapp. Mit seinem Ergebnis ist er dennoch zufrieden!

Für Matthias sollte es hart und auch ein bisschen frustrierend, aber auch überraschend gut werden. Und zwar genau in der Reihenfolge:
Das Schwimmen war hart, da dieses Mal ungewohnt viele Athleten mit Matthias zusammen geschwommen sind. Normalerweise ist es recht einsam um unseren Ex-Schwimmer. Dennoch stieg Matthias auf Rang 5 nach ca. 19 Minuten aus dem Wasser.
Aber schon in der ersten Rad-Runde meldeten sich Krämpfe in den Oberschenkeln an. Hinzu kamen Wind und Regen. Der angepeilte Schnitt von 40km/h rückte schon nach den ersten Kilometern in unerreichbare Ferne.
Nach gut einer Stunde stieg er vom Rad in die Laufschuhe, weiterhin begleitet von Krämpfen. Trotz der Krämpfe, dafür mit lautstarken Anfeuerungsrufen der Teamkollegen am Verpflegungsstand nach 5km konnte Matthias über die 10km eine neue persönliche Bestzeit von weniger als 40 Minuten zu laufen.
In seiner Altersklasse belegte Matthias am Ende mit seiner Gesamtzeit von 2:04:24 Std. den 3. Platz und in der Gesamtwertung wurde er 20.

Am Sonntag ging es für unsere Teammitglieder Thomas, Volker, Janina, Katrin, Bernhard, David, Kristin, Mike und Stefan über die „226half“. Diese Mitteldistanz führt über 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad fahren und 21,1 km laufen.

Janina ging in Köln ihre zweite Mitteldistanz an und wollte diese von vorne bis hinten genießen. Für sie war der letzte Triathlon in 2015 zugleich auch ihr schönster! Mit einem Lächeln im Gesicht, vielen Freunden an der Strecke, großartigen Verpflegungsständen, einer charakteristischen Strecke und einer Spitzenstimmung konnte Janina alle drei Disziplinen genießen.

Für Mike und Stefan war das CCTW gleichzeitig auch der Saisonabschluss. Den 10-minütigen Rück-stand, den Mike nach dem Schwimmen hatte, hat er nach 40 km auf dem Rad wieder aufgeholt. Ab da beschlossen beide, dass Rennen gemeinsam zu beenden. Nach knapp 3 Stunden auf der Rad-strecke ging es über die zweite Wechselzone auf den Halbmarathon. Nach 6:05 Std. überquerten beide gemeinsam die Finishline und beendeten damit ihre erste Saison im Sportshop-Triathlon Team.

Da Thomas in diesem Jahr verletzungsbedingt fast alle geplanten Starts absagen musste und nur das Radfahren die einzige Disziplin ist, die beschwerdefrei läuft, startete Thomas in einer Staffel. Stadtauswärts dem Gegenwind trotzend und stadteinwärts den Rückenwind nutzend übergab er nach 2:29:51 den Chip an den Läufer aus seinem Heimatverein.

cctw 1Volker ging mit beginnenden Schmerzen im linken Sprunggelenk ins Rennen. Beim Schwimmen und auch beim Radfahren stört das noch nicht wirklich, aber spätestens auf der Laufstrecke wird so eine Einschränkung zur Qual. Aber man macht ja gute Miene zum bösen Spiel, beißt die Zähne zusammen und schleicht dann über die 21,1 km am Rheinufer. Zum Glück merkt ja keiner am Wegesrand wie sehr man sich quält. Und so wurden aus erhofften 5:45 h am Ende doch "nur" 6:29 h, aber wenigstens hat Volker den Wettkampf gefinished!

Breits beim Schwimmen hat Katrin das Gefühl schneller als manch anderer Athlet zu sein und auch das Radfahren fühlt sich gut an. Als sie „die Schnellen“ der Langdistanz auf der Laufstrecke entdeckt, wird das Wettkampfgefühl für sie perfekt. Ihre Beine fühlen sich gut an, aber schon auf dem ersten Kilometer bekommt Katrin stechende Magenschmerzen. Sie muss immer wieder stehen bleiben und gehen. Zum Glück sind in Köln so viele Menschen da, die sie immer wieder motivierten und trösteten. Als sie ins Ziel läuft, ist sie erstmal nur glücklich, sich nicht mehr bewegen zu müssen als sie realisiert, dass sie ihre erste Halbdistanz geschafft hat. Mit 5:48:38 zwar langsamer als gewünscht, aber insgesamt ist Katrin mit ihrem Ergebnis zufrieden.

Für Bernhard verläuft der Start einwandfrei, so dass er ohne Schwierigkeiten sein Tempo schwimmen konnte. Nach der Wechselzone auf dem Rad waren dann schnell auch andere Teamkollegen zu sehen. Bernhard war aufgrund des starken Windes auf dem Rad froh, als er die große Schleife hinter sich hatte und nur noch eine weitere kleine Schleife fahren musste.
Der Wechsel zur Laufstrecke verlief für Bernhard reibungslos und besonders die Stimmung an der Laufstrecke war für ihn das absolute Highlight an diesem Sonntag.

Das Schwimmen im Fühlinger See lief für Kristin richtig entspannt. Aber bereits nach 3 km auf dem Rad wunderte sie sich, dass sie kaum Druck auf das Pedal bekam. Der Grund: Reifenpanne. Leider war der Cut im Mantel so tief, dass immer wieder Luft aus dem gewechselten Schlauch entwich und Kristin ständig anhalten und nachpumpen musste. Unter den Anfeuerungsrufen Ihrer Teamkollegen ging es nach dem Radsplit dann auf die Laufstrecke am Rhein entlang. Die Helfer an den Verpflegungspunkten versorgten Kristin so gut, dass sie niemals darüber nachdachte, das Rennen vorzeitig zu beenden. Unter tosendem Applaus, den Kölner Dom im Rücken und begrüßt von Co-Moderatorin Kerstin wurden die letzten Meter im Zielkanal zu einer emotionale Berg- und Talfahrt.

Für David wurde das CCTW genau das, was es versprach. Von Freitag bis Sonntag hatte er Spaß, Freude und erlebte viele schöne Momente. Auch mit seinem Ergebnis ist er zufrieden, denn sein Ziel war das Ziel und das hat er erreicht.
Was ihm ganz besonders in Erinnerung bleiben wird, war der geniale Support an der Rad- und Laufstrecke, sowie der extreme Gegenwind auf der Radstrecke.

Getreu dem Motto „Nur die Harten, kommen in den Garten“ starteten unsere Teammitglieder Annabel und Rainer am Sonntag auf der Langdistanz über insgesamt 226 km, aufgeteilt auf 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2 km laufen.

Nach seinem verletzungsbedingten Ausstieg beim Ironman Frankfurt im Juli, hat sich Rainer kurzfristig beim Cologne Triathlon Weekend von der Halbdistanz auf die Langdistanz umgemeldet.
Beim Schwimmen konnte Rainer sich in der Spitzengruppe der Altersklassen-Athleten behaupten und kam nach 01:01:45 Std. aus dem Wasser! Platz 19!!! Nun hieß es Neo aus und Radklamotten an. Mit Rückenwind in die Stadt, mit Gegenwind wieder zurück bis Worringen und das ganze drei Mal.
Nach 187km in 05:42:30 hat Rainer das Rad dann in die Wechselzone 2 gestellt und ab in die Laufschuhe. Der anschließende Marathon lief sehr gut für ihn. Alles in Allem ist er dann zufrieden nach 11:15:40 Std in Ziel gelaufen.
Und schon ab November geht's wieder los mit der Vorbereitung für Roth 2016!